Redeflusstörung
Die unfreiwillige Wiederholung oder das "Hängenbleiben"an
einem Laut, einer Silbe oder einem Wort nennt man Stottern. Die
Symptome treten oft wellenartig (zum Teil fast keine Symptome) und je
nach Situation unterschiedlich stark auf. Betroffene haben oft großen
Leidensdruck und versuchen häufig in jenen sensiblen Sprechphasen,
kommunikative Situationen zu vermeiden.
Im Gegensatz dazu ist das Poltern eine Redeflussstörung, die
sich vor allem durch ein hastiges, sich überschlagendes Sprechen
kennzeichnen lässt. Oft werden Silben verschluckt, Laute ausgelassen
und Wörter wiederholt. Die Betroffenen haben meist kein Störungsbewusstsein.
Dipl.-Päd. Vera Lüttgen | Praxis für Sprachtherapie (Logopädie)|
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